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Die Grasdecke bricht: Was CNNs neues Cannabis-Special über Frauen und Weed richtig macht

Die Grasdecke bricht: Was CNNs neues Cannabis-Special über Frauen und Weed richtig macht

Inhaltsverzeichnis

Als Dr. Sanjay Gupta 2013 seine Dokumentarserie Weed auf CNN zum ersten Mal ausstrahlte, half er, eine nationale Debatte neu zu gestalten. Dreizehn Jahre und acht Folgen später richtet sein neuestes Special — Weed 8: Women and Weed, Premiere am 19. April um 20 Uhr ET/PT — den Blick auf die vielleicht bedeutendste demografische Veränderung in der Cannabisgeschichte: Frauen haben den Cannabis-Mainstream nicht nur betreten — sie prägen ihn heute maßgeblich.

Was CNN’s Weed 8 zeigt

Gupta reist nach Oklahoma, wo die Legalisierung von medizinischem Marihuana im Jahr 2018 einen modernen „Green Rush“ ausgelöst hat und wo Frauen nun als Unternehmerinnen, Anwältinnen und Konsumentinnen im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen. Er taucht ein in die Welt der „Cannamoms“ — Frauen, die sich gesellig treffen, um Cannabis zu konsumieren, Erfahrungen zu teilen und wellness-orientierte Bildungsveranstaltungen zu organisieren. Er besucht den jährlichen Cowboy Cup, ein großes Oklahoma-Cannabiskulturfestival, und spricht mit Forschenden, die sich mit einer der sensibelsten Fragen beschäftigen: Cannabis-Konsum während der Schwangerschaft und mögliche Auswirkungen auf die fetale Gehirnentwicklung.

Die Zahlen erzählen eine neue Geschichte

Jahrzehntelang war das Bild des Cannabis-Konsumenten jung, männlich und auf Freizeitgebrauch ausgerichtet. Dieses Bild stimmt nicht mehr.

1 von 3Frauen über 21 in den USA konsumiert Cannabis, laut aktuellen Marktforschungsdaten.
>50 %der Cannabis-Konsumierenden sind mittlerweile Frauen — erstmals mehr als Männer (Headset).
39 %der Führungskräfte in der Cannabisbranche sind Frauen — ein Wert, der die meisten anderen Konsumgüterbranche übertrifft.

Frauen konsumieren auch anders als männliche Nutzer. Laut Marktforscher Headset bevorzugen 29 % der weiblichen Cannabis-Konsumentinnen Nicht-Blütenprodukte — Essbare, Topika, Tinkturen und Getränke — was einen wellness-orientierten Ansatz widerspiegelt.

„Frauen sind heute das am schnellsten wachsende Segment der Cannabis-Nutzenden in den USA und überholen zum ersten Mal Männer.“ — CNN, Weed 8

Warum Frauen Cannabis nutzen

Die von Frauen genannten Gründe für den Cannabiskonsum offenbaren eine größtenteils medizinisch orientierte Beziehung zur Pflanze:

  • Angstlindererung (von ca. 70 % der weiblichen Konsumentinnen genannt)
  • Schlafverbesserung und Behandlung von Insomnie
  • Schmerzmanagement, einschließlich Menstruationsschmerzen und chronischer Erkrankungen
  • Linderung von Übelkeit, insbesondere bei Chemotherapie oder schwangerschaftsbedingten Symptomen
  • Stress- und Stimmungsmanagement, besonders in der Nachpandemiephase

Die „Grasdecke“ durchbrechen: Frauen als Branchenführerinnen

Das Weed-8-Special beleuchtet auch, was die Branche selbst noch zu wenig kommuniziert: Frauen sind in diesem Bereich nicht nur Konsumentinnen — sie bauen ihn mit auf. Cannabis ist eine der wenigen Branchen, in der Frauen von Anfang an bedeutende Führungspositionen innehaben. Pionierinnen wie Wanda James, die als erste schwarze Frau eine lizenzierte Cannabis-Apotheke in den USA eröffnete, und Hope Wiseman, die ihre Apotheke mit 25 Jahren aufbaute, haben den Weg für viele geebnet. In New York betreibt Etain als vollständig frauengeführtes Unternehmen mehrere Cannabis-Standorte.

Das schwierige Thema: Cannabis und Schwangerschaft

Gupta weicht den schwierigen Themen nicht aus. Eines der wichtigsten Segmente des Specials untersucht den Cannabis-Konsum während der Schwangerschaft. Die Forschungslage ist eindeutig:

  • Eine 2025 veröffentlichte Metaanalyse stellte fest, dass Cannabis-Konsum während der Schwangerschaft mit einem 52 % höheren Risiko für Frühgeburt und einem 75 % höheren Risiko für niedriges Geburtsgewicht verbunden ist.
  • THC überschreitet die Plazentaschranke und wurde in der Muttermilch nachgewiesen.
  • Das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) bestätigte im September 2025 seine Empfehlung: Es gibt keine sichere Dosis Cannabis in der Schwangerschaft oder Stillzeit.

Dies ist kein Grund zur Stigmatisierung — es ist ein Aufruf zu ehrlicher, wissenschaftsbasierter Aufklärung.

Der größere Rahmen: Ein 47-Milliarden-Dollar-Markt mit immer mehr Frauen

Die US-Cannabisbranche soll 2026 fast 47 Milliarden Dollar erreichen. Weltweit wird der Markt bis 2030 auf rund 125,8 Milliarden Dollar wachsen. Frauen sind ein zentraler Teil dieser Wachstumsgeschichte — als Konsumentinnen, Gründerinnen, Investorinnen und Politikgestalterinnen. Die Produkttrends, die Frauen vorantreiben — Präzisionsdosierungen, nicht beräuschende CBD-Produkte und infundierte Getränke — verändern bereits die Marktlandschaft grundlegend.

Sendetermin

Weed 8: Women and Weed läuft am Sonntag, 19. April, um 20 Uhr ET/PT auf CNN. Das Special ist ab dem Folgetag für CNN-Abonnentinnen und -Abonnenten im Streaming verfügbar.

Quellen: CNN Press Room (13. April 2026); Headset Consumer Data; ACOG-Empfehlungen zu Cannabis in der Schwangerschaft (September 2025); NORML Women’s Alliance (März 2025); Budvue Women in Cannabis 2025; MarketsandMarkets Globale Cannabismarktprognose 2025–2030.

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